So werden Sie bei der ersten Einreichung im App Store und bei Google Play freigegeben
Eine Ablehnung im Store kommt meist von einer fehlenden Erklärung, nicht von Ihrem Code. Hier ist unsere Checkliste vor der Veröffentlichung.
Wenn von App-Ablehnungen die Rede ist, denken alle an technische Fehler. In der Praxis hat die Mehrzahl der abgelehnten Einreichungen nichts mit der App selbst zu tun, sondern mit den Erklärungen, die sie beschreiben. Fehlen Datenschutzlabels, das Data-Safety-Formular, der Weg zur Kontolöschung oder die Support-Links, kommt auch eine einwandfrei laufende App aus der Prüfung zurück.
Was vor der Veröffentlichung bereitliegen muss
- Eine unter einer erreichbaren URL veröffentlichte Datenschutzerklärung
- Datenschutzlabels für den App Store und das Data-Safety-Formular für Google Play
- Ein aus der App heraus erreichbarer Weg zur Kontolöschung
- Eine funktionierende Support-Adresse und eine Kontaktseite
- Texte, die den Grund für jede Berechtigungsanfrage erklären
Allen Punkten dieser Liste ist gemeinsam, dass sie sich in der ersten Projektwoche erledigen lassen statt in der Launch-Woche. Die Datenschutzerklärung am Anfang zu schreiben ist günstiger und schneller als am Ende — weil Sie die Entscheidungen darüber, welche Daten Sie erheben und warum, ohnehin in dieser Phase treffen.
Wo muss die Datenschutzerklärung liegen?
Beide Stores verlangen, dass die Erklärung unter einer öffentlichen, dauerhaften und direkt erreichbaren Adresse liegt. In die App eingebetteter Text oder eine Seite hinter einem Login werden nicht akzeptiert. Ein fester Pfad auf Ihrer Unternehmenswebsite (zum Beispiel /gizlilik-politikasi) ist dafür die verlässlichste Lösung.
Auch der Inhalt der Erklärung muss zu dem passen, was die App tatsächlich tut. Im Formular „wir erheben keine Standortdaten“ anzugeben, während die App die Standortberechtigung anfragt, ist genau die Art von Widerspruch, die Prüfer bemerken — und sie führt direkt zur Ablehnung.

